Di
08
Feb
2011
Können Millionäre entspannen?
Liebe Freunde,
er wurde nur 54 Jahre alt. Die Rede ist von John Paul Getty III, der am 6. Februar 2011 verstarb. Getty III war Milliardär, Mitglied des Getty-Clans.
Vor fast vierzig Jahren, 1973, wurde er das Opfer einer Entführung. Dabei wurde ihm von seinen Peinigern ein Ohr abgeschnitten, angeblich, weil sein Großvater das Lösegeld vorher nicht bezahlen wollte.
Durch Drogen erlitt er einen Schlaganfall, seitdem war er an den Rollstuhl gefesselt.
Wenn Sie jetzt denken, ich will Ihnen Ihr Ziel, Milliardär zu werden madig machen, dann haben Sie sich getäuscht. Und das wäre ja auch irgendwie blöd von jemandem, der eine Trance-CD verkauft, die "DIE GELDMASCHINE" heißt ;-)
Ich möchte hier nur ein wenig dafür sensibilisieren, dass Milliardäre und Millionäre auch nur Menschen sind. Menschen mit Herausforderungen, Menschen mit ... Gefühlen.
Mo
10
Jan
2011
Neues aus Buchhausen, Teil 1
Das neue Jahr wird buchstäblich ... oder buchstabig?
Fr
13
Aug
2010
Und nu kommst Du ...
Manch ein Mensch fühlt sich in seiner Haut nicht wohl. Flexibilität schein gut für ein erfülltes Leben zu sein.
Liebe Freunde,
früher, in der Schule, hielt ich mich für sehr sonderbar. Ich hatte so gar kein Interesse an Hausaufgaben und dem Lernen. Das Ergebnis nach der ein oder anderen Ehrenrunde war ein eher mittelmäßiger Schulabschluss.
Dann kam die Lehre, die heute Ausbildung heißt. Nach einer Weile ging es jeden Tag mit (psychosomatischen) Bauchschmerzen zur Arbeit. Der Grund für das Unwohlsein aus damaliger Sicht war wohl die schlechte Behandlung der "Stifte" (veraltete Bezeichnung für die Auszubildenden).
So brach ich das "Martyrium" nach halbe Wegstrecke ab. Glücklicherweise arbeitete ich parallel als freier Mitarbeiter für eine Wochenzeitung, so dass es finanziell keine Schwierigkeiten gab. Nach einer Weile wurde mir, ohne dass ich eine abgeschlossene Ausbildung hatte, die redaktionelle Verantwortung für eine Regionalausgabe der Zeitung übertragen.
Mein weiteres Berufsleben verlief stets Turbulent: Ob als Comedian, Verkäufer für Werbung <Radio, Print, Internet>, Fisch (!) oder Wirtschaftsgipfel, Praktikant beim Radio und vieles andere mehr.
Aufgrund meiner Vita war ich immer schon auf ein hohes Maß an Flexibilität angewiesen. Wo andere Bewerber mit guten Noten oder Abschlüssen glänzen konnten, da musste ich mit festem Willen und Überzeugungskraft und Humor punkten.
Ich hielt meine Laufbahn für Unnormal, hatten die meisten meiner Schulkameraden doch einen Ausbildung oder ein Studium absolviert und dadurch, so mein Glaubenssatz, einen sicheren Job für die Ewigkeit.
Doch heute? Heute gelten im globalen Dorf Erde andere Spielregeln. Diejenigen, die nach der Ausbildung einen Job antreten und ihn bis zur Rente behalten, sind rar geworden. In Zukunft wird es mehr Menschen geben, die auch mit einer guten und soliden Ausbildung häufig den Arbeitgeber und sogar den Beruf wechseln werden.
Dies unterstreicht Zukunftsforscher Mathias Horx in einem Interview mit tagesschau.de: "Das lebenslange, auf eine ganz spezifische Tätigkeit konzentrierte Arbeitswesen ist heute bereits in der Erosion begriffen. Das liegt nicht nur an den anderen Anforderungen der Arbeitswelt - es gibt auch immer mehr Menschen, die etwas Neues ausprobieren, ihr Leben neu gestalten wollen".
Vielleicht denken Sie jetzt: "Ja klar, morgen kündige ich meinen Job, den ich seit vielen Jahen mache - und dann?". Natürlich sollen Sie das nicht tun. Aber eventuell schauen Sie mal genauer hin, wenn sich demnächst irgendwo eine Gelegenheit bietet. Eine Gelegenheit, Ihr Talent auszuleben, eine Gelegenheit, mit einer bestimmten Fähigkeit Menschen zu verzaubern, oder, oder, oder ...
In meiner Welt sind Ihre Möglichkeiten grenzenlos.
Charismatische Grüße, Ihr Tom Krause
Mi
11
Aug
2010
ABF - Always be funny
Liebe Freunde,
wer hat nicht schon einmal versucht, einer Tätigkeit nachzugehen, die ihm keinen Spaß, keine guten Gefühle bereitet. Die Umsatzsteuervoranmeldung, die Reinigung der Dachrinne oder der Physikunterricht.
Dabei hat gerade die Universität Bayreuth herausgefunden, das Motivation keine Frage des Alters ist (http://idw-online.de/pages/de/news382009). Wir können also theoretisch unser ganzes Leben lang motiviert und glücklich an alle (und hier gilt die Generalisierung) Aufgaben herangehen. Weshalb aber tun wir es hier und da nicht? Die Antwort scheint einfach: Weil mache Dinge nun einmal keinen guten Gefühle machen, keine gute Laune erzeugen oder gar witzig sind.
Mein lieber Freund und Kollege, der High Performance Coach Michael Geerdts (www.michaelgeerdts.de) hat in Anlehnung an die amerikanische Verkäuferformel "Always be closing" (Immer zum Abschluß im Verkauf kommen) eine ganz einfache "Regel" erfunden: "ABF-Always be funny - sei immer witzig!"
Stellen Sie sich das einmal vor - dass sie immer witzig sind! Wie würde sich ihr Leben verändern? Zugegeben, vielleicht scheint es schwierig, IMMER witzig zu sein. Doch wäre es nicht ein Anfang, es einmal Tag für Tag zu probieren? Mein Tipp: Beobachten Sie sich mal einen Tag lang. Und denken sie mal am Ende des Tages, wie viele gute Gefühle sie hatten, wann Sie gelacht haben und welche schönen Dinge, große und kleine, erlebt haben.
Dann schätzen Sie mal in Prozent - nur ganz grob - wieviel Zeit des Tages sie sich gut gefühlt haben. In meiner Welt ist alles über 70 Prozent ein guter Wert.
Und wenn Sie sich weiter vorstellen, dass Sie das über ein Jahr ganz bewusst machen, nur einige Minuten am Abend kurz vor dem Einschlafen, dann garantiere ich Ihnen werde sie immer glücklicher in Ihrem Leben und der ein oder andere graue Schleier über ihrem Leben wird verschwinden. Diese Strategie gilt auch für unliebsame Tätigkeiten. Machen Sie sich - wie auch immer - Freude! So kann das Lernen anstrengend, aber auch lustig sein. Werde Sie kreativ ... :-)
Ich möchte hier keineswegs zu einem "Diktat des Frohsinns" aufrufen. Es gibt hier und da sicher Momente, die mit weniger guten Gefühlen besetzt sind. Doch mit einem Bewusstsein über die eigenen Zustände gelingt es vielleicht, der schlechten Laune hier und da ein Schnippchen zu schlagen.
In diesem Sinne: ABF-ABF-ABF-ABF :-)
Herzliche Grüße, Tom Krause, Charisma-Experte und Hypnotiseur
Fr
23
Jul
2010
Der Reiz am Nerv
Gegen Stress im Büro gibt es viele Möglichkeiten.
Liebe Freunde,
nicht nur im Agrarzeitalter, sondern auch im Industriezeitalter schufteten sich viele Menschen durch körperliche Arbeit oftmals krank. In den 1970er und 1980er Jahren, zu Beginn des Informationszeitalters, sorgte immer mehr Elektronik für den Komfort am Arbeitsplatz. Ob Baustelle oder Büro, viele Dinge vereinfachten sich erheblich.
Ist der Siegeszug der Technik ein Segen für den Körper?
Heutzutage genießen wir viele Dinge, die uns das Leben erleichtern. Der Segen der Technik macht es möglich. Viele Arbeiten übernehmen Maschinen für uns, und moderne Fortbewegungsmittel lassen große Entfernungen schrumpfen. Dadurch haben es viele Menschen scheinbar verlernt, sich richtig und ausreichend zu bewegen. Dies kann dauerhaft zu gesundheitlichen Schäden führen.
Stress als Preis für Komfort?
Dazu kommt noch der Faktor Stress. Im Beruf wird immer mehr Leistung gefordert, gleichzeitig erhöhen Mobiltelefon & E-Mail den Arbeitsaufwand, anstatt ihn einzusparen.
Erste Warnzeichen des Körpers auf diese Torturen werden nicht selten verdrängt. Manchmal verwirklicht sich dabei das Sprichwort "Der schuftet sich zu Tode". Noch häufiger sind Ausfälle im privaten und beruflichen Bereich die Folge, oft von langen Reha-Maßnahmen begleitet.
Scheinbar hat eine Umkehr stattgefunden; Wer sich heute körperlich wenig bewegt und dazu viel Stress hat, wird oftmals krank.
In der Mittagspause kam die Erleuchtung ...
Was tun, damit es gar nicht erst soweit kommt? Mir ist das einmal in einem Seminar, dass ich gegeben hatte, passiert. Am dritten von fünf Tagen, kurz vor der Mittagspause, baute ich körperlich und mental stark ab. Ich hatte fast drei intensive Seminartage hinter mir, die mit Erlebnissen gefüllt waren, die meine geistigen Fähigkeiten als Trainer stark herausforderten.
Ich fühlte mich ausgelaugt, leer, leicht reizbar, fast schon depressiv. Und das auf einem Hypnose-Seminar, welches größtenteils Übungen mit guten Gefühlen und Entspannung zum Inhalt hatte. Ich musste aus meinen komischen Zuständen raus, und zwar schnell! Glücklicherweise gab mir ein anwesender Kollege einen goldwerten Tipp: "Bewege Deinen Körper und ändere so Deinen Zustand!"
"Raus aus dem doofen Zustand!"
Gesagt, getan. Ich ich schnappte mir meinen ipod,und begann, durch den des Seminarhotels in einen nahe gelegenen Wald zu rennen. Dabei spurtete ich nicht auf dem normalen Wanderweg, sondern durch das Unterholz. In voller Fahrt schnappte ich mir einen morschen großen Stock, und schlug im vorbeigehen einen auf die einzelnen Bäume einen, bis von dem Stock nichts mehr übrig blieb.
Dann gelangte ich plötzlich auf eine Lichtung. Vor mir tat sich ein großes Feld auf. Ich beschloss, über dieses Feld bis zur völligen Erschöpfung zu rennen. Tatsächlich tat ich es und sank am Ende des Feldes erschöpft zusammen. Ich lag am Boden und dann passierte etwas Sonderbares. Ich fühlte meinen Körper und er fühlte sich gut an. Um mich herum herrschte Stille. Nur das Piepsen einiger Vögel war zu hören. Meine schweißnasse Haut wurde von einem leichten Windhauch gestreichelt. Ich begann zum Seminar Haus zurückzukehren und das Seminar in einem guten, wundervoll veränderten Zustand fortzusetzen.
Körpergefühl ändert den Zustand
Die nächsten Tage motivierte ich mich und die Gruppe dazu, jeden Morgen kurz nach dem Frühstück erst einmal eine Einheit Körperlichkeit an der frischen Luft zu genießen. Neben leichten Dehnungen und Streckübungen gab es auch einen Wachmacher für die Stimme: GUMELA VISTA
Wer dieses Zaubermittel noch nicht kennt kann sich die auditive Anleitung hier kostenfrei runterladen:
http://www.hypnosmeetsmetis.de/gumela-vista/
Resümee: der Ausgleich zwischen Geist und Körper ist nichts Neues. Doch scheinbar berücksichtigten die wenigsten Menschen dieses Rezept zum gut fühlen.
Sollten Sie also auf der einen oder auf der anderen Ebene Unwohlsein verspüren, wissen Sie jetzt, was Sie tun können, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Denn zur Anspannung gehört immer auch die Entspannung und umgekehrt.
Gehirngerechte Grüße, Tom Krause
Mi
07
Jul
2010
Ruhig Blut? Der unterschätzte Atem
Einer Idee wird sprichwörtlich "Leben eingehaucht". Überhaupt zieht sich der Atem wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Besonders bei asiatische "Kampfsportarten" wie Taijiquan (in unseren Breitengraden besser als "Tai Chi" bekannt) und
Quigong spielt die richtige Atmung eine zentrale Rolle.
Ähnlich verhält es sich auch in der Hypnose und beim Mentaltraining. Wenn die Luft gleichmäßig ein- und wieder ausgeatmet wird, entsteht Ruhe, entsteht Zentriertheit.
Für Menschen, die im Berufsleben stehen und nicht ständig auf Ihre Atmung konzentrieren können, gibt es eine einfache Übung. Wird diese regelmäßig angewendet, fühlen Sie sich automatisch frischer, energiegeladener und kraftvoll. Sie reinigen Ihren Organismus.
Hier nun die Übung:
Atmen Sie tieeeeef ein. Jetzt halten Sie den Atem an, und zwar viermal so lang, wie Sie eingeatmet haben. Dann atmen Sie zweimal so lange aus, wie Sie eingeatmet haben.
Das war es schon. Wenn Sie diese Übung 10mal nacheinander machen und dies dann dreimal täglich, werden erstaunliche Dinge mit Ihrem Körper passieren. Ich persönlich führe die Übung nur einmal am Tag durch, und auch diese kleine Einheit sorgt für erstaunliche Resultate.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren!
Charismatische Grüße,
Tom Krause
BUSINESS BRAIN AUDIOTHEK
- Erfolg durch Entspannung -